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Niederlage in Zwickau mit weitreichenden Folgen

Es war am Ende eine unglückliche Niederlage beim direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Mit 73:52 (32:23) geht auch der direkte Vergleich an die Sachsen und Köln rutscht in der Tabelle ab.

Die Partie begann zunächst ausgeglichen und beide Teams netzten schnell ihre Punkte ein. Nach 4 Minuten stand es 6:6 unentschieden ehe Köln zum 6:8 erhöhte und erstmals in Führung ging. Leider wehrte die Freude darüber nur kurz. Die Hausherren legten nun einen starken Spurt ein und erspielten sich einen 12:2 Lauf. So mussten die 99ers mit einem 18:10 Rückstand ins 2. Viertel starten.

Über schnell vorgetragene Spielzüge und eine verbesserte Defence kämpften die Rheinländer sich binnen 4 Minuten wieder auf 18:16 heran. Bis zur Halbzeitpause hatten die Hausherren allerdings wieder in ihr Spiel gefunden und bauten ihre Führung bis zum Pausenpfiff auf 32:23 aus.

Nach dem Seitenwechsel kamen die 99ers nicht gut ins Spiel, viele unglückliche Würfe fanden nicht mehr ihr Ziel, das ganze gepaart mit zu vielen Ballverlusten und einer phasenweise unkonzentrierten Defence. Die Folge war ein 18:9 Viertelergebnis für die Rollers und eine Vorentscheidung in der Partie. Köln bäumte sich mit Wiederanpfiff des letzten Viertels beim Stand von 50:32 nochmal auf und kämpfte entschlossen weiter. Mit einer verbesserten Trefferquote auf beiden Seiten ging das Viertel 23:20 dennoch an Zwickau.

Trotz der Niederlage geht ein großes Dankeschön an Michalis Stergiopoulos, Michael Kloos und Patrick Richter aus der Regionalliga-Mannschaft der 99ers. Da Naohiro Murakami und Jordan Luce immer noch verletzungsbedingt ausfielen und auch Lars Bergenthals Einsatz nach einer Schulterverletzung gefährdet war, unterstützten sie das Team und verstärkten den Kader in der Partie gegen Zwickau.

Nun haben die 99ers nur noch eine kleine Chance beim letzten Heimspiel gegen die BG Baskets Hamburg mit einem Überraschungssieg gegen den PlayOff Kandidaten, der sein Spiel gegen den Serienmeister RSV Lahn Dill mit 71:65 gewinnen konnte, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Ansonsten können die Domstädter nur darauf hoffen, dass Bonn seine noch ausstehenden Partien gegen Wiesbaden und Zwickau verliert und man dann aufgrund des besseren direkten Vergleichs doch noch den Platz in der 1. Liga hält.

Zunächst geht es für das Kölner Team am Donnerstag zur Euroleague in der Schweiz. Hier trifft das Team von Headcoach Mathew Foden am Freitagvormittag Uhr auf die Gastgeber Pilatus Dragons und am Nachmittag auf die türkische Mannschaft von Kardemir Karabükspor Kulübü. Am zweiten Spieltag der Euroleague Vorrunde stehen dann die Partien gegen Meylan Grenoble aus Frankreich und BasKi Neva Star aus Russland auf dem Spielplan. Sollten die Domstädter sich hier unter den ersten 3 Teams platzieren, winkt ein Ticket für die Finalrunde im April.

 

Der gewohnte Service mit ausführlichen Statistiken zum Spiel ist leider nicht möglich, da in Zwickau kein Scouting erstellt werden konnte.

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