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Köln II sichert sich die Teilnahme an der Hauptrunde

17. Januar 2023

Rumpfkader und starker Teamleistung!


Köln II sichert sich die Teilnahme an der Hauptrunde
Foto: David Vanden Eynde

Mit 52:42 verliert Köln II das letzte Vorrundenspiel gegen ALBA Berlin in Berlin, bleibt aber dennoch Tabellenzweiter der 2. Bundesliga Nord. Damit nimmt Kölns Zweite neben den ungeschlagenen Zwickauern an der Hauptrunde teil. Gegner sind die drei Erstplatzierte aus dem Süden: München, Bayreuth und Ulm.
Die ersten Vier der Hauptrunde bestreiten dann ab Ende März die PlayOffs.

Doch zurück zum Spiel gegen Berlin:
Spielertrainer Michalis Stergiopoulos musste diesmal auf den in der letzten Woche stark auftrumpfenden Bilal Oujedid verzichten, konnte aber wieder auf Gabriel Kasapoglu als Spieler zurückgreifen. Aufgrund der Wichtigkeit des Spiels reisten die Kölner schon am Freitag an. Denn bei einer Niederlage mit mehr als 12 Punkten wäre Hannover als Tabellenzweiter aus dem direkten Vergleich zwischen Berlin, Hannover und Köln hervor gegangen. Bei einer Niederlage mit mehr als 20 Punkten sogar Berlin selbst. Entsprechend motiviert und vollzählig trat Berlin dann auch in der Max-Schmeling-Halle am Samstagabend an.
Doch Köln agierte wieder sehr konzentriert und aggressiv. Mit der bereits gegen Hannover erfolgreichen Presse setzte Köln die Berliner immer wieder unter Druck und unterdrückte damit regelmäßig das Setplay der Heimmannschaft, die durchgehend mit drei großen Spieler:innen auf dem Feld stand und damit die Korbhoheit für sich beanspruchten. Entsprechend eng verliefen das erste und zweite Viertel (12:11 / 24:22).
Mit einer ständigen Rotation reagierte Berlins Trainer Santiago Ibanez von Anfang an geschickt auf die Presse, um insbesondere im Highpointerbereich immer frische Spieler:innen bringen zu können. Insbesondere Felix Leue und Jan-Bruno Loderstädt nutzten dabei ihre Einsatzzeiten mit wichtigen Treffern für Berlin (17 bzw. 16 Punkten).
Am Ende des dritten Viertels hatte sich Berlin so bereits einen Acht-Punkte-Vorsprung erarbeitet. Köln hingegen konnte in dem Viertel nur acht Punkte erzielen, da sie es nur unzureichend verstanden, die kompakte Defense der Berliner zu überspielen.
Im letzten Viertel konnte Köln zwar den Druck auf Berlin aufrecht halten und wieder nur 14 Punkte zulassen, selbst aber auch nicht besser scoren. 12 Punkte im letzten Viertel reichten nicht aus, um den Abstand einstellig zu gestalten. Dennoch feierten die Spieler um Kapitänin Lisa Bergenthal die Niederlage wie einen Sieg. Nicht nur, weil man mit den Starting-Five durchgespielt hatte und Gabi Kasapoglu als Co-Trainer wieder einen tollen Job gemacht hat, sondern weil man wusste, dass man mit der Punktedifferenz den zweiten Tabellenplatz verteidigt hat.

Michalis Stergiopoulos (16), Tristan Vanden Eynde (14), Lisa Bergenthal (7), Benjamin Lenatz (3), Joel Schröder (2), Gabriel Kasapoglu (nE)

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