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Lahn-Dill zieht nach 88:71-Sieg ins Pokalfinale ein

02. März 2024

Machtdemonstration des Rekordmeisters


Lahn-Dill zieht nach 88:71-Sieg ins Pokalfinale ein
Foto: Gero Müller-Laschet

Der RSV Lahn-Dill hat seine Favoritenstellung untermauert und gegen den RSB Thuringia Bulls beim deutlichen 88:71–Sieg eindrucksvoll bewiesen, dass das Team von Janet Zeltinger momentan in absoluter Topform ist. Nationalspieler Thomas Böhme gelang mit 35 Punkten und 11 Assist beeindruckendes ein Double Double. Matthias Güntner glänzte mit 20 Punkten und der Niederländer Mendel Op den Orth gefiel mit 12 Punkten, 9 Rebounds und 8 Assist. Bei den Bulls war Aliaksandr Halouski mit 25 Punkten Topscorer in seinem Team

Entsprechend war RSV-Head Coach Janet Zeltinger mit der Leistung ihres Teams zufrieden. „Wir sind mit viel Intensität ins Spiel gestartet und haben den Ball gut bewegt. Das war der Schlüssel zum Sieg.“ Die Freude auf das Finale am morgigen Sonntag um 13 Uhr ist natürlich groß „Hannover hat heute gezeigt, dass sie ein starkes Team haben. Wir freuen uns auf das Duell.“

Im ersten Viertel konnte der amtierende Deutsche Meister aus dem Thüringischen Elxleben die Partie noch ausgeglichen gestalten. Das Spiel war hochklassig und ab der ersten Sekunde war ordentlich Feuer drin. Angepeitscht von Fans aus beiden Lagern ging es hin und her. Sowohl auf Seiten der Bulls als auch auf Seiten von Lahn-Dill trugen sich jeweils fünf verschiedene Spieler in die Punkteliste ein. Mit 25:27 endete die Partie leicht zu Gunsten des Teams von der Lahn.

Die Wetzlarer beschleunigten ab Beginn des zweiten Viertels und die Bulls hatten ab diesem Zeitpunkt nichts mehr entgegenzusetzen. Ein 8:0-Lauf durch Punkte von Rose Hollermann, Mendel Op den Orth, Matthias Güntner und Thomas Böhme brachte den RSV auf Siegerstraße. Punkt für Punkt bauten die Wetzlarer ihre Führung aus. Bis zur Halbzeit enteilten die Wetzlarer auf 57:38.

Zwar ist ein Rollstuhlbasketballspiel nie zur Halbzeit entschieden, doch zu Beginn des 3. Viertels machte das Zeltinger-Team klar, dass es heute keinen anderen Sieger geben kann als der Rekordmeister. 28 Punkte betrug der Vorsprung. Beachtlich. Das letzte Viertel war nur noch Ergebniskosmetik.

Das Deutsche Pokalfinale steigt also morgen um 13 Uhr in der Sporthalle am Bergischen Ring und wird durch die Teams Hannover United und dem RSV Lahn-Dill entschieden.

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