An diesem Freitag und Samstag rollen die 99ers wieder auf der europäischen Bühne auf Korbjagd. Erklärtes Ziel ist eines der Finalturniere, die Ende April ausgetragen werden, zu qualifizieren.
Die Herausforderung der sich die Kölner dabei stellen müssen, ist sicher keine leichte Aufgabe zumal die Personaldecke weiter angespannt ist. Erschwerend kommt hinzu das in der Euroleague die sogenannten „Fußgänger“ ohne eine Minimalbehinderung nicht starten dürfen und die 99ers somit auch nicht auf Spieler wie Michael Kloos aus der zweiten Mannschaft zurückgreifen können um die Centerposition zu stärken.
Nun gilt es ungeachtet der Personalsorgen das Beste aus der Situation zu machen und mit dem Kader das Maximum bei diesem Event heraus zu holen. Gleich zum Turnierauftakt geht es gegen den Gastgeber der sicher einer der schwereren Gegner sein dürfte. Das Team Pilatus Dragons ist mehrfacher Schweizer Meister und Pokalsieger und konnte bereits im Paraplegiger Sportzentrum in Nottwil viele große Erfolge feiern. Am späteren Nachmittag des 1. Spieltages treten die 99ers dann schon gegen den nächsten starken Gegner aufs Parkett. Mit Kardemir Karabükspor Kulübü bekommt das Team von Mathew Foden eine physisch starke Mannschaft entgegen die sich berechtigte Hoffnung auf eins der Finaltickets machen dürfte.
Der zweite Spieltag verspricht auf dem Papier etwas leichtere Gegner bzw. sind den Domstädtern beide Gegner des Tages aus vielen früheren Begegnungen bekannt. So geht es am Samstagmorgen zunächst gegen Meylan Grenoble Handibasket. Der französische Vertreter in dieser Vorrundengruppe gilt eher als Außenseiter in dieses Turnier, wenngleich man sie sicher nicht unterschätzen sollte. Am Nachmittag heißt es dann erneut Köln 99ers vs. BasKi Neva Star. Die Teams standen sich bereits mehrfach in den vergangenen Spielzeiten auf der europäischen Bühne gegenüber. Bisher konnten die Domstädter immer als Sieger vom Platz rollen und wollen auch diesmal daran nichts ändern.
Die Gruppenphase der Euroleague2 wird insgesamt an 4 Standorten mit jeweils 5 Teams ausgetragen. Dabei qualifizieren sich die jeweils ersten 3 Teams für Folgeturnieren in den unterschiedlichen Finals. Als Gruppenerster kann man sich so für den Andre-Vergauwen Cup, als Gruppenzweiter für den Willy-Brinkmann Cup und als Drittplatzierter für den Challenge Cup qualifizieren.
[event_list 203 site_id=“1″]