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Niederlage im letzten Heimspiel 2017

Starke Leistung im ersten Viertel reicht nicht gegen schnelle Wiesbadener.

Am Samstagnachmittag hieß es zum letzten Mal Rollstuhlbasketball auf höchstem Niveau im Jahr 2017 in Köln. Zum 9. Spieltag der RBBL freuten sich die 99ers über rund 200 Zuschauer in der Sporthalle Bergischer Ring, die von unserem Hauptsponsor Toyota Deutschland mit leckeren Schoko-Nikoläusen begrüßt wurden. Die Stimmung war gut und das Team von Mathew Foden hochmotiviert. Denn die Spieler waren fest gewillt sich mit einem Sieg von ihren Fans zu verabschieden.

Dementsprechend begann die Partie gegen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden vielversprechend. Die Domstädter waren ab der ersten Sekunde fokussiert und konnten schnell ihre ersten Punkte verbuchen. Zudem war die Kölner Abwehr gut auf die Gäste aus Wiesbaden eingestellt und ließ den Rhinos kaum freie Räume. Nach einem schönen Pass von Naohiro Murakami auf Lisa Nothelfer netzte diese zum 9:3 für die Domstädter ein. Im weiteren Verlauf verpassten es die Gastgeber die Führung auszubauen, da viele einfache Korbleger vergeben wurden. Trotzdem ging es mit einem guten 17:11 in das zweite Viertel.

Auch die zweiten zehn Minuten starteten positiv aus Sicht der Kölner. John Piazza erhöhte nach einigen Sekunden den Vorsprung auf acht Punkte. Dieses Polster schrumpfte anschließend jedoch zunehmend, sodass die Wiesbadener in der 19. Minute ausgleichen konnten. Der Ex-Kölner Tommy Lee Gray war es dann, der mit dem 28:30 für die erste Führung der Hessen sorgte. Mit dem Stand von 30:35 rollten beide Teams in die Halbzeitpause. Nun galt es die 15 Minuten zu nutzen, um sich wieder zu sammeln und an das erste starke Viertel anzuknüpfen.

Zwar konnten die Gastgeber und besonders die starken Masatsugu Shinoda und Frederic Jäntsch die Ausfälle von den Kölnern Topscorern Nermin Hujić und Gijs Even gut kompensieren. Dennoch fanden die Kölner auch in den dritten zehn Minuten nicht zurück in ihren Rhythmus. Infolgedessen ging das vorletzte Viertel knapp mit 15:18 an die Gäste.

Leistete das Team von Mathew Foden bis zu diesem Zeitpunkt noch Gegenwehr und glaubte an sich, fand im letzten Viertel ein Einbruch der 99ers statt. Kaum mehr etwas – weder offensiv noch defensiv – wollte gelingen. Dementsprechend erarbeiteten sich die Rhinos 28 Punkte, während die Domstädter nur magere sieben Punkten im Schlussviertel erzielten. Aufgrund dieses Ergebnisses war der Endstand letztlich doch eindeutig und die Wiesbadener kehrten mit einem 52:81-Sieg in ihre Heimat zurück.

Die Köln 99ers bedanken sich bei allen Fans für die Unterstützung im Jahr 2017. Trotz der Niederlage blicken die Verantwortlichen auf einen gelungenen letzten Spieltag zurück und freuen sich auch im kommenden Jahr auf zahlreiche Zuschauer.

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