Trotz einer Niederlage können die 99ers positive Aspekte aus dem Spiel gegen die Thuringia Bulls ziehen.
Das Tabellenschlusslicht aus Köln gastierte am 12. RBBL-Spieltag beim Ligaprimus Thuringia Bulls. Im Fit-In in Elxleben kam es am Samstagabend um 18 Uhr zu dem ungleichen Duell, welches die Thüringer deutlich mit 90:33 gewannen.
Aus Sicht der Gäste aus Köln stand nach knapp vier Minuten ein freundliches 4:4 auf der Anzeigetafel. Im weiteren Verlauf zeigte das Team von Michael Engel jedoch seine Spitzenqualität und erhöhte bis zum Ende des ersten Viertels auf 20:6. Auf Kölner Seite hingegen wurden viele unnötige Ballverluste produziert und unglückliche Wurfentscheidungen getroffen. Durch die überhastete Spielweise der 99ers in der ersten Halbzeit ging es mit einem deutlichen 49:14 zum Pausentee.
In diesen fünfzehn Minuten fand 99ers-Headcoach Mathew Foden die richtigen Worte für sein Team. Denn nach dem Seitenwechsel hatten die Domstädter deutlich mehr Struktur in ihrem Spiel und warteten geduldiger auf gute Wurfpositionen. Dies machte sich auch in einem besseren Viertelergbenis (21:12) bemerkbar. Trotz der positiven Entwicklung nach der Pause konnten die 99ers den favorisierten Gastgebern nicht mehr gefährlich werden. Am Ende der Partie setzte sich der Meisterschaftsanwärter mit 90:33 durch und bewahrt so seine weiße Weste.
Trotz der hohen Niederlage können die 99ers auch positive Aspekte aus dem Spiel ziehen. Die Zuschauer in Elxleben sahen unermüdlich kämpfende Kölner, die sich – unabhängig vom Ergebnis – nie aufgaben. Diesen Kampfgeist wird der Tabellenletzte auch in seinem ersten Heimspiel 2018 kommende Woche zeigen. Am 20. Januar ist Hannover United in einem spannenden Spiel mit Alles-oder-nichts-Charakter in der Sporthalle Bergischer Ring zu Gast.