Die Rollis der 99ers landen ersten Pflichtspielsieg gegen Salzburg, scheiden aber gegen München mit 47-61 aus. Die zweite Mannschaft ohne Chance.
Die Köln 99ers waren am Pokalwochenende sowohl mit der Bundesliga-Mannschaft als auch mit dem Regionalligateam am Start. Zwei Siege waren jeweils nötig, um die nächste Runde zu erreichen – so sieht es der Pokalmodus vor. Im ganzen Bundesgebiet wurden die Viertelfinalisten in acht kleinen Turnieren ausgespielt.
Das Bundesligateam von Mathew Foden landete im Spiel gegen den RSV Salzburg souverän den ersten Pflichtspielsieg in der Saison. 89-37 gewannen die Domstädter und hatten den Gegner voll im Griff. Am Nachmittag ging es gegen Iguanas München um den Einzug ins Viertelfinale. Die Bayern schlugen zuvor den Gastgeber aus Heidelberg ebenfalls deutlich. Bei der 47-61 Niederlage gegen den bayrischen Ligakonkurrenten, war mehr drin für die Domstädter. Aber erneut kam die Offensive, wie schon bei den Bundesligaspielen, nicht so recht ins Rollen. Durch das Ausscheiden kann der Fokus nun voll auf den Klassenerhalt gelegt werden.
Die zweite Mannschaft von Trainer Lars Bergenthal war zu Hause in der Sporthalle am Bergischen Ring gegen den Tabellenführer aus der zweiten Liga ohne Chance. Für die 99ers II war die Teilnahme am Pokalwettbewerb ohnehin schon ein großer Erfolg. Gegen die Baskets 96 Rahden, die mit ihrem erfahrenen Personal durchaus eine gute Rolle in der Bundesliga spielen würden, waren die Kölner beim 30-79 ohne Chance. Rahden schrammte dann im Spiel gegen Hannover knapp an einer Sensation vorbei und musste sich mit 61-66 geschlagen geben. Die Rahdener unterstrichen mit ihrem Auftritt ihre Ambitionen im nächsten Jahr erstklassig zu spielen.