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Den Schwung aus der Euroleague mitnehmen

Zum Start in die Abstiegsrunde der RBBL reisen die Köln 99ers nach Wiesbaden. Das Spiel gegen die Rhine River Rhinos hat bereits Endspielcharakter.

Im Kampf gegen den Abstieg geht es in die entscheidende Phase! Es müssen Punkte her, möchten die 99ers die nächste Spielzeit nicht in der zweiten Liga verbringen. Die Voraussetzungen sind alles andere als positiv, denn die vier Teams aus Wiesbaden, Zwickau, St. Vith und Köln nehmen die Punkte, die sie gegeneinander erspielt haben, in die Playdowns mit. Bei den 99ers heißt dies: „Punkte: Fehlanzeige“.
In den sechs Partien die im Modus Jeder-gegen-Jeden in Hin- und Rückspielen ausgetragen werden, haben die Kölner nur eine kleine Chance die Teams aus Wiesbaden und Zwickau, die jeweils fünf Siege in die Playdowns mitnehmen, einzuholen. Das ostbelgische Team aus St. Vith hat zwei Siege Vorsprung. Die letzten beiden Teams steigen aus der RBBL ab.
Das Team von Mat Foden wird den Rechenschieber aber dennoch nicht betätigen und denkt nur an das Spiel in der hessischen Landeshauptstadt. Foden ist sich der schweren Aufgabe bewusst: „Die Hessen haben die Hauptrunde sehr stark abgeschlossen und hätten das Erreichen der Playoffs durchaus verdient gehabt. Hinzu kommt, dass wir in beiden Spielen gegen die Rhinos schlecht ausgesehen haben. Wir haben in den Partien deutlich unter unseren Möglichkeiten gespielt. Wir möchten den Schwung der Euroleague mit in die Playdowns nehmen und zeigen, dass wir guten Rollstuhlbasketball spielen können.“
Angeführt von Kapitän Gijs Even qualifizierten sich die 99ers am letzten Wochenende für die Endrunde in der Euroleague. Das Gefühl des Sieges war für die Rollis Balsam auf die geschundene Seele. Mit Siegen holt man sich Selbstvertrauen zurück und das wird gegen die Hessen vorhanden sein müssen, wenn der erste Sieg herausspringen soll. Neben Gijs Even wusste auch Olle Svensson zu überzeugen und wurde ins Allstar-Team des Turniers gewählt. In der kleinen Rotation der Kölner ist es entscheidend, dass die Spieler ihr Potential abrufen und da kommt die Form des jungen Schwedens gerade recht. Bleibt zu hoffen, dass das ganze Team am kommenden Samstag liefert.

Foto: Gero Müller-Laschet

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