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Weiterer Rückschlag in den Playdowns

18. März 2019

Köln 99ers verlieren zum Auftakt in Wiesbaden trotz guter Leistung mit 60:70. Even und Brown mit Double Double.


Weiterer Rückschlag in den Playdowns

Es hat nicht sollen sein mit dem ersten Sieg. Trotz deutlicher Leistungssteigerung haben es die 99ers nicht geschafft den ersten Sieg zu landen. Mit 60:70 verloren die Domstädter bei den Rhein River Rhinos aus Wiesbaden. Somit rückt das rettende Ufer in den Playdowns in weite Ferne und die Kölner sind am nächsten Spieltag gegen die Roller Bulls Ostbelgien zum Siegen verdammt.
Geschäftsführer Sedat Özbicerler war nach dem Spiel gefasst: „Die Mannschaft hat eine klare Leistungsseigerung gezeigt. Den erhofften Schwung aus der Euroleague haben wir über weite Strecken auf das Parkett gebracht, jedoch fehlt uns nach wie vor die Konstanz über die ganzen 40 Minuten ein gutes Spiel abzuliefern.
Auch Trainer Mat Foden fand trotz der Niederlage positive Worte: „Wir haben mit deutlich mehr Kontrolle gespielt als in den letzten Wochen und mein Team hat das den Matchplan gut ins Spiel übertragen. Leider waren die Wiesbadener auch stark heute und haben etwas besser gespielt und dadurch gewonnen. Wir haben vor ein paar Wochen mit 28 Punkten unterschied gegen Wiesbaden verloren. Das war heute viel besser.“
Mit Olle Svensson, Gabi Kasapoglu, Harry Blyth, Jontee Brown und Gijs Even gingen die Kölner in die Partie. Evens erste Punkte der Kölner folgten zwei weitere durch Harry Blyth zur 4:2-Führung. Diese Führung sollte die einzige in dieser Partie bleiben, denn die Hessen kontrollierten in Folge dessen das Spiel. Doch die 99ers blieben die gesamte Partie auf Tuchfühlung, konnten jedoch keinen Turnaround erzielen. Stets fuhren die Kölner einem 4-6 Punkte-Rückstand hinterher, der dann im dritten Viertel in den zweistelligen Bereich wuchs (40:30, 21. Minute). Im dritten Viertel hatte das Foden-Team die schlechteste Phase und ließen den Gegner bis auf Punkte davonziehen (52:36, 28. Minute). Im letzten Abschnitt gelang es Jontee Brown den Rückstand wieder unter zehn Punkte zu verkürzen, doch es war für eine Aufholjagd eindeutig zu spät (64:56, 38. Minute). In den letzten zwei Minuten schafften es die Köln 99ers nicht mehr die Wiesbadener in Gefahr zu bringen.
Even (22 Punkte und 10 Assists) und Brown (14 Punkte und 13 Rebounds) wussten mit je einem Double Double zu überzeugen. Die Schwedin Hillevi Hansson erzielte mit 10 Punkten ihr Season high. Auch die Feldquote des gesamten Teams war im Vergleich zu den letzten Leistungen mit 43% gut. Schade nur, dass die Wiesbadener, um die Ex-Kölnerin Marina Mohnen, einen besseren Tag erwischten.

„Wir müssen weiter nach vorne schauen“, meint Özbicerler. „Wir müssen uns konzentriert auf die Roller Bulls vorbereiten, die am kommenden Samstag nach Köln kommen. Wir hoffen dabei auf viele unserer Fans, die unser Team lautstark unterstützen.“ Spielbeginn in der Halle am Bergischen Ring ist um 17 Uhr.

Köln 99ers: Gijs Even (22), Jontee Brown (14), Hillevi Hansson (10), Paul Jachmich (8), Marten Lilja (2), Harry Blyth (2), Ole Svennson (2), Gabriel Kasapoglu, Frederic Jäntsch.

Foto: Gero Müller-Laschet

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