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99ers reisen nach Zwickau

Die Kölner Rollis können in Zwickau befreit aufspielen.

Ob die Wunden aus dem knapp verlorenen Heimspiel gegen die Roller Bulls Ostbelgien bereits geheilt sind, ist schwer zu sagen. Zu sehr nagten die Schützlinge von Mat Foden an der Niederlage gegen den Mitkonkurrenten. Schlimm genug, dass die 99ers das Spiel nicht für sich entscheiden konnten. Was aber vor allem den Trainer ärgerte, war die Art und Weise wie sich das Team präsentierte. Jetzt heißt es: Abhaken, Mund abwischen und weiter machen!
Da die Entscheidung gefallen ist, dass die Domstädter die rote Laterne in der RBBL bis zum Saisonschluss behalten werden, können die 99ers frei aufspielen. Ziele? Die gibt es noch: Nämlich den ersten Saisonsieg einfahren. Die nächste Gelegenheit dazu gibt es am kommenden Samstag in Zwickau. Der BSC Roller Bulls Zwickau hat den Klassenerhalt noch nicht sicher. Das Team aus dem Erzgebirge will auch im nächsten Jahr in der RBBL vertreten sein und könnte bei einem Sieg gegen die 99ers und einer gleichzeitigen Niederlage der Roller Bulls Ostbelgien die kommende Saison in der höchsten deutschen Spielklasse planen.
Foden sieht dem Spiel trotz der Tabellensituation mit Vorfreude entgegen: „Nach vielen krankheitsbedingten Ausfällen in Spiel und Training in den vergangenen Wochen, können wir uns nun konzentriert auf Zwickau vorbereiten. Wir haben keinen Druck und wollen die Partie genießen. Zwickau haben gute und erfahrene Spieler und einen sehr guten Coach. Wir sind gespannt wie wir abschneiden.“
Die Zwickauer bereiteten den Kölnern in den Hauptrundenspielen vor allem durch die Leistungsträger Vytautas Skucas und dem Routinier Rostislav Pohlmann enorme Probleme. Der 1964 geborene Tscheche Pohlmann spielte gegen das junge Kölner Team seine Erfahrung aus und dominierte unter den Brettern. Er wird seine lange Karriere nach dieser Saison beenden und möchte dies sicherlich mit dem Erreichen des Klassenerhaltes tun. Geschäftsführer Sedat Özbicerler: „Pohlmann ist ein ganz großer des Rollstuhlbasketballs. Er wird der RBBL fehlen und hat den Sport in Deutschland geprägt. Wir wünschen ihm alles erdenklich Gute. Nur den Klassenerhalt kann er gerne erst eine Woche später feiern“, lächelt Özbicerler.

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