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99ers wollen Wiedergutmachung

Die Kölner Rollis empfangen in den Playdown den BSC Rollers Zwickau. Achtung: TippOff ist ausnahmsweise am Samstag um 20 Uhr.

Mat Foden ist nicht zu beneiden. Woche für Woche arbeitet der Head Coach der Köln 99ers mit seinen Schützlingen in der Trainingshalle, um den Verein und den Fans das so sehnsüchtig erhoffte Erfolgserlebnis zu bescheren. Die nächste Gelegenheit ergibt sich bereits am kommenden Samstag um 20 Uhr in der Sporthalle am Bergischen Ring gegen den BSC Rollers Zwickau. Genau – Zwickau. Das Team gegen das die Kölner bereits am vergangenen Wochenende gespielt hatten und trotz zwei guter Viertel mit 50:65 verloren.
Eine gute Gelegenheit sich für die Niederlage zu revanchieren findet Foden: „Wir sollten die Stärken der Zwickauer nun kennen und auch wissen, dass wir uns keine Schwächephase erlauben dürfen. Wir werden alles in die Waagschale werfen, um endlich unser erstes Erfolgserlebnis zu feiern.“
In den Reihen der Gäste war Vytautas Skukas am vergangenen Spieltag der erwartete harte Brocken. Das wird sich für die kommende Partie nicht ändern. Seine 28 Punkte und 12 Rebounds stellten die 99ers vor erhebliche Probleme. Und auch Routinier Rostislav Pohlmann glänzte mit einem Double-double. Diese beiden Leistungsträger gilt es mit einer aggressiven Defense in den Griff zu kriegen. In den bisherigen drei Spielen gegen das Team aus dem Erzgebirge ist dies leider nie geglückt. Geschäftsführer Sedat Özbicerler weiß um die Dominanz der beiden Athleten aus dem Erzgebirge: „Es wird nicht möglich sein, beide Spieler komplett abzumelden, aber wir können sie mit einer guten Defense entscheidend stören. Mit der Unterstützung unseres treuen Publikums wollen wir die Gäste unter Druck setzen.“
Das junge 99ers-Team hat jedoch trotz Rückschlägen einige Fortschritte gemacht und phasenweise gezeigt, dass es sich stetig weiterentwickelt. Die Teamchemie ist weiterhin gut und der Ehrgeiz vorhanden, ihren Fans endlich den so lang ersehnten Sieg zu schenken. Die ungewohnte TippOff-Zeit von 20 Uhr gilt es für die Zuschauer und Fans zu beachten.

Foto: Gero Müller-Laschet

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