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99ers wieder mit zwei Gesichtern

Die Köln 99ers kommen bei der 41:62-Niederlage gegen Zwickau nicht ins Rollen.

Auch im vierten Anlauf gegen die Rollers Zwickau hat es mit dem ersehnten Sieg nicht geklappt. Dabei waren am letzten Wochenende viele gute Ansätze zu sehen. Sind die 99ers in der vergangenen Woche beim Playdown-Hinspiel im Erzgebirge noch gut aus den Startblöcken gekommen, fiel am Samstag die Entscheidung nach einem schwachen Auftakt bereits im ersten Viertel. Mit 4:20 ging der erste Abschnitt deutlich verloren und das Spiel war bereits früh entschieden.
Head Coach Mat Foden war sichtlich enttäuscht: „Wir haben wieder zwei Gesichter gezeigt. Wir haben zu viel Respekt gezeigt und den Leistungsträgern der Zwickauer Skucas und Pohlmann zu viele Freiräume gegeben. Spieler mit so einer Erfahrung nutzen diese Gelegenheiten gnadenlos aus. Das sollte eigentlich bekannt sein. Wenn man bis zur Halbzeit mit 19 Punkten zurück liegt, ist es schwer wieder in die Partie zu finden.“
Die ersten Punkte der 99ers gingen erst in der 5. Minuten durch die Reuse. Da stand es schon 0:12 aus Sicht der Domstädter. Zu diesem Zeitpunkt war klar: Ein Comeback würde ein schwieriges Unterfangen werden. Die Gäste dominierten die Partie nach Belieben und setzten Ihre Leistungsträger perfekt in Szene. Bei den Kölnern wurde der Australier Jontee Brown aufgrund einer Verletzung schmerzlich vermisst. Wieder zurück im Kader stand Umut Akbay der nach einem kurzen Türkeiaufenthalt das Team bis zum Saisonende unterstützen wird.
Foden änderte seine Starting Five im Vergleich zum letzten Wochenende nur auf einer Position. Hillevi Hansson startete für Youngster Paul Jachmich. Mit Even, Blyth, Svensson, Hansson und Lilja begann das Spiel jedoch nicht nach den Vorstellungen des Head Coaches. Der Rest ist schnell erzählt. Einfache Layups fanden nicht ins Ziel und in der Defense wurde nicht aggressiv genug verteidigt. Eine erste Halbzeit zum Vergessen!
Als es bereits zu spät war, zeigten die Kölner Moral und gestalteten das Spiel offen. „Wir haben den Druck in der Defense erhöht und sind dadurch besser ins Spiel gekommen“, sagte Foden. „Wir konnten die zweite Halbzeit komplett offen gestalten, das ist sicherlich das Positive, was ich zum heutigen Spiel sagen kann.“ Am enttäuschenden Ergebnis ändert dies jedoch nichts.
Köln 99ers: Gijs Even (22), Paul Jachmich (8), Hillevi Hansson (4), Olle Svensson, Marten Lilja (4), Frederic Jäntsch, Harry Blyth (2), Umut Akbay (2), Gabriel Kasapoglu, Mat Foden

Foto: Gero Müller-Laschet

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