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Krimi endet mit Happy End

28. Januar 2024

99ers siegen 60:59 an der Mosel


Krimi endet mit Happy End
Foto: Emilie Haag

Kein Spiel für schwache Nerven. Mit 60:59 entführen die 99ers am 13. Spieltag die Punkte aus Trier und klettern in der RBBL auf Platz 6 in der Tabelle. Der hauchdünne Vorsprung am Ende des Spiels gegen die DONECK Dolphins, war das Resultat einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit. Topscorer auf Seiten der Domstädter war Thomas Reier, der 17 Punkte und 14 Rebounds markierte. Herauszuheben ist auch die Leistung von Alex Keiser, der in gut 27 Minuten Spielzeit 11 wichtige Punkte, mit einer herausragenden Trefferquote von 60%, erzielte.

Vor dem Spiel stellte sich die Frage, wie der führende in der Punkterangliste der RBBL Dirk Passiwan in den Griff zu bekommen ist. Und eines sei gesagt: Es gelang nicht! Passiwan erzielte 39 Punkte. Doch er bekam aus dem Team nicht genügend Unterstützung, denn nur 8 von 33 Würfen des restlichen Teams fanden den Weg durch die Reuse.

Obwohl Köln, das aus persönlichen Gründen auf Tommie Lee Gray verzichten musste, durch Punkte von Reier und Poggenwisch schnell mit 4:0 in Front lag, konterte Trier in Person von Passiwan und bereitete 99ers-Head Coach Cliff Fisher gehörig Kopfschmerzen. Von den 24 Dolphons-Punkten im ersten Viertel, erzielte der Trierer Routinier gleich 20. Die 99ers hatten erhebliche Probleme in der Defense, was sich auch im zweiten Viertel fortsetzen sollte. Das gewohnte Bild: Passiwan agiert nach belieben und lässt die Kölner nicht gut aussehen. Rückstand zur Halbzeit: 36:23 für Trier.

Der Turnaround gelang dann nach der Halbzeitpause. Mit einer kleinen Lineup mit Poggenwisch, Korkmaz, Keiser, Akbay und Dauerbrenner Reier stellten die 99ers auf eine Full-Court Presse um und zwangen die DONECK Dolpins durch zu Turnover (insgesamt 22!) und holte Punkt um Punkt auf. In Minute 33 erzielte Thomas Reier die erste Führung für das Team vom Rhein. Das Spiel stand nun auf Messers schneide, denn die Dolphins gestalteten die Partie bis in die Schlusssekunden offen. Beim Stand von 60:58 (7 Sekunden vor Schluss) foulte Umut Akbay Correy Rossi, der zum Leidwesen der Trierer nur einen der beiden Freiwürfe traf. Den Rebound sicherten sich 99ers Center Bulut Kodal und gaben den Ball bis zur Schlusssirene nicht mehr her.

„Das war ein hartes Stück Arbeit und ich bin froh, dass wir nach der Systemumstellung das Spiel in den Griff bekommen haben. Wir konnten die Dolphins zu 22 Ballverlusten zwingen, was sicherlich ein entscheidender Faktor für den Sieg war“, ist Cliff Fisher sichtlich zufrieden mit der Leistung des Teams.

Köln 99ers: Reier (17 Punkte), Korkmaz (12), Keiser (11), Akbay (8), Poggenwisch (6), Kodal (6), Shabo, Schröder, Cakir, Heimbach

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