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Deutscher Meister gelingt 71:51-Sieg in Köln

25. Februar 2024

Gute Standortbestimmung für das DRS Pokal Final Four


Deutscher Meister gelingt 71:51-Sieg in Köln
Foto: Gero Müller-Laschet

Die Köln 99ers mussten gestern Abend eine 51:71-Niederlage gegen die Thuringia Bulls in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga hinnehmen. Der amtierende Meister aus Elxleben war für die Domstädter in der gut gefüllten Sporthalle am Bergischen Ring eine Nummer zu groß. Vor dem bevorstehenden DRS Pokal Final Four, das am kommenden Wochenende erstmals in Köln ausgetragen wird, war dieses Spiel eine gute Gelegenheit zur Standortbestimmung.

Die Partie begann für die Köln 99ers mit einem schlechten Start, wodurch die Thuringia Bulls früh mit 6:0 die Führung übernehmen konnten. Die zahlreichen Fans mussten bis zur 7. Spielminute warten, bis der erste Korb aus dem Feld für die Hausherren gelang. Auch ein sehenswerter 3 Punktwurf kurz vor Ende des Viertels, konnte den sich anbahnenden Spielverlauf nicht ändern. Zu ideenlos und energielos war der Auftritt der 99ers, um den Gästen aus Elxleben etwas entgegen zu setzen. Mit 6:18 ging es ins nächste Viertel. Diesmal erwischten die Domstädter einen besseren Start und erarbeiteten sich gute Abschlüsse. Mit einem 13:15 Viertelergebnis konnte man sicherlich zufriedener sein und bot den Fans einige schöne Spielzüge.
Mit der Hypothek aus dem ersten Viertel, ging es dann aber erstmal in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste nochmal nach und erspielten sich bis zu 26. Spielminute einen 4:14 Lauf. Was man den 99ers zu Gute halten muss, war ihr Kampfgeist in dieser Phase. Trotz des hohen Rückstands, kämpfte das Team weiter und antwortete seinerseits mit einem 12:4 Lauf bis zum Ende des Viertels.
Mit 35:51 ging es in den letzten Spielabschnitt und die Kölner nutzen den Moment, bis auf 43:53 heran zu kommen. Angefeuert von den vielen Kölner Fans, gelangen schön ausgespielte Aktionen. Allerdings blieb es bei diesem kurzen Aufflammen, der amtierende Meister legte erneut eine Schippe drauf und brachte den 51:71 Sieg kontrolliert nach Hause.

Asael Shabo wurde auf Seiten der 99ers Topscorer mit insgesamt 17 Punkten, während Bulut Kodal mit einem beeindruckenden Double-Double aus 16 Punkten und 11 Rebounds glänzte. Auf Seiten des Deutschen Meisters brillierte Vahid Gholamazad mit 20 Punkten und 10 Rebounds. Trotz dieser individuellen Erfolge gelang es den Kölnern nicht, dem starken Auftritt der Thuringia Bulls etwas entgegen zu setzen.

Head Coach der Köln 99ers, Cliff Fisher, kommentierte die Niederlage und blickte bereits auf das kommende Wochenende: „Dieses Spiel war eine Standortbestimmung für das Final Four in der nächsten Woche. Wir sind schlecht in die Partie gekommen, konnten aber im zweiten und dritten Viertel auf Augenhöhe agieren. Die Bulls haben einen Punkteschnitt von über 100, deswegen bin ich mit unserem Spiel sehr zufrieden.“
Die Niederlage gegen die Thuringia Bulls war sicherlich enttäuschend für die Köln 99ers, doch sie werden diese Erfahrung nutzen, um sich auf das bevorstehende Final Four vorzubereiten und gestärkt daraus hervorzugehen.

Köln 99ers: Shabo (17), Kodal (16), Reier (5), Korkmaz (4), Cakir (4), Keiser (4), Poggenwisch (1), Akbay, Gray.

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